{"id":885,"date":"2016-08-08T16:57:06","date_gmt":"2016-08-08T14:57:06","guid":{"rendered":"http:\/\/das-richtige-im-falschen.de\/?p=885"},"modified":"2025-08-20T14:21:45","modified_gmt":"2025-08-20T12:21:45","slug":"106-etappe-pedrouzo-santiago-de-compostela","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-richtige-im-falschen.de\/?p=885","title":{"rendered":"106. Etappe: Pedrouzo &#8211; Santiago de Compostela"},"content":{"rendered":"<p>Um Gottes Willen, sind die alle aufgeregt. Klar. Heute geht es aufs Ende zu, Santiago, aber ich bin nicht bereit, das im Sinne eines &#8222;So, jetzt ist das geschafft&#8220; zu sehen, sondern eher so, irgendwie anders. Ich wei\u00df es auch vielleicht deshalb nicht so genau zu beschreiben, weil die D\u00f6del f\u00fcr 14km morgens um sechs aufbrechen. Da lieg ich noch. Und dreh mich rum. Beim Rumdrehen f\u00e4llt mir ein, \u00a0da\u00df die deshalb Freitags sp\u00e4testens um Zw\u00f6lfe da sein wollen, weil sie dann garantiert dieses Mordsweihrauchfa\u00df mitkriegen. Sehen w\u00fcrde ich das auch gerne mal, aber was hat das mit meinem Weg zu tun?<\/p>\n<p>Die letzten Kilometer sind f\u00fcr mich nat\u00fcrlich auch was ganz Besonderes. Immerhin bin ich jetzt seit vier Monaten und zwei Tagen unterwegs. Zu Fu\u00df. Mit 12Kilo Gep\u00e4ck. Und das geht nun zu Ende. Hm. Geht das zu Ende? Oder sind da Links gelegt, wo das weitergeht. Wo ist auch die Herausforderung die gesponnenen Gedanken in einer industriell-tradeunionistischen Gesellschaft zu strukturieren und in Projekten zu konkretisieren? Ich wei\u00df es nicht, dreh mich nochmal um und komme gegen Neun los.<\/p>\n<p>Allen anderen, mit \u00e4hnlichen und anderen Gedanken, geht es wohl \u00e4hnlich, weil die Einkehrdichte und -h\u00e4ufigkeit deutlich zunimmt. Ich gehe an den meisten vorbei, weil es schwierig ist. Als eineWoche-zweiWochen-100km-Gruppe hast du andere Dinge im Kopf als ich, und dann feierst du dich als Gruppe. Erstaunlich finde ich tats\u00e4chlich dieses Gruppen-T-Shirt-Austeilen, damit auch einheitlich in Santiago aufgelaufen wird. Nat\u00fcrlich in Funktionsshirts. Das ist auch nett, aber mir ist das &#8222;Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine Uniform&#8220; so in Fleisch und Blut \u00fcbergegangen, da\u00df ich es nicht mag. (Das gilt nicht f\u00fcr die Rettungsdienste und die Feuerwehr. Thank you, every day!) Ich find dann trotzdem was kommodes und ernte das gr\u00f6\u00dfte Bocadillo meines Lebens. Zwei Hand lang, eine Hand breit. Frisches Brot gef\u00fcllt mit Tuna, Tomates y Zwiebeln&#8230; So satt. Ich wollte ein Bocadillo, keine Familien-Packung, aber so lecker.Nat\u00fcrlich ess ich es auf. Und gehe dann weiter. Smoothy. Also nicht ganz so schnell.<\/p>\n<p>Trotz alledem bin ich dann \u00fcber den letzten H\u00fcgel und schaue auf Santiago. Ich sehe die Stadt und fange ganz schlicht das Heulen an. Ich bin da. Der kleine, dicke Mertens ist den Weg gegangen. Und als ich tr\u00e4nenverhangen meine ein Foto schie\u00dfen zu wollen, fragt mich ein spanischer Papa, ob alles ok ist, und ich erz\u00e4hle dem Papa, der Mama und den zwei ni\u00f1os die Geschichte und dann klatschen die. Das macht es nicht besser, ist aber so sch\u00f6n. Danach kann nichts mehr kommen. Ich gehe in die Stadt, Richtung Stadtmitte und bin dann da. Stehe mit meinen 12Kilo all inclusive auf dem Platz vor der Kathedrale und bin ganz komisch unber\u00fchrt. Stehe da und denke&#8230; nichts. Auch gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig macht sich nichts breit, weder Trauer, noch Freude. Obwohl ich nat\u00fcrlich schon reichlich froh bin, da\u00df ich das geschafft habe und das es in G\u00e4nze bis hierhin reichlich klasse war. Dankbarkeit entsteht, daf\u00fcr, da\u00df das m\u00f6glich war und ist, sowie daf\u00fcr das es gut gelaufen ist. Ein ziemliches Kuddelmuddel. Also erstmal was vern\u00fcnftiges tun und einchecken. Ich habe mich f\u00fcr drei N\u00e4chte in einem kleinen familiengef\u00fchrten Hotel am Rande der Altstadt eingemietet, weil so a weng was Besseres darf es dann zur Belohnung doch sein. Ich w\u00e4re ja nicht ich, wenn ich mich ohne Not kasteien w\u00fcrde. \u263a<\/p>\n<p>Das Hotel \u00fcbertrifft die Erwartungen. So sympathische und feine Leute. Directement zu Beginn beim Einchecken entspinnt sich mit der Tochter des Hauses, die Englisch kann, ein interessantes Gespr\u00e4ch \u00fcber die aktuelle Situation und das nordspanische Spannungsfeld zwischen Machismo und Matriarchat in Bezug auf Frauenerwerbst\u00e4tigkeit einerseits und die Feminisierung der Gesellschaft andererseits, weil sie Sorge hat, da\u00df sich Frauen die Karriere machen wollen, ihrer weiblichen Werte entledigen. Die Sorge kann ich als jemand aus dem Land von Angela Merkel leider nicht nehmen. Das Gespr\u00e4ch wird r\u00fcde durch die Ankunft weiterer G\u00e4ste unterbrochen und ich beziehe mein Zimmer.<\/p>\n<p>Abends ziehe ich dann los und erkunde die wundersch\u00f6ne Stadt. Ich hatte mir allerdings auch schon per Internet ein Restaurant ausgeguckt, das allseitig empfohlen wurde. Kurz bevor ich das Restaurant erreiche, entdecke ich den Dell-Mann, also der mal f\u00fcr Dell gearbeitet hat und denn ich tageweise zwischen Logro\u00f1o und Burgos immer mal wieder getroffen habe. Gro\u00dfes Hallo und nat\u00fcrlich sto\u00dfen wir gemeinsam an. Er ist in Begleitung einer ehemaligen NYPD-Mitarbeiterin, die den Camino in 24 Etappen hinter sich gebracht hat. Die lustige Geschichte, die der Camino mit den Beiden geschrieben hat, ist die, da\u00df sie sich am Flughafen in Toulouse kennengelernt haben, aber beide aus Austin, Texas kommen und keine f\u00fcnf Kilometer auseinander wohnen und sich wohl nie kennengelernt h\u00e4tten. Wir drei kommen gut klar, haben denselben Humor und es wird viel gelacht. Als alle Hunger haben, wollen wir ins ausgeguckte Resto wechseln, da\u00df aber bereits ausgebucht ist. Es gibt allerdings einen Ableger, der ein Tapasmen\u00fc anbietet. Also Stra\u00dfenseite gewechselt und einen Platz ergattert. Was dann kommt, ist eine kulinarische Offenbarung. So geil. Zu Beginn dreierlei Meeresfr\u00fcchte. Austern, kleine Langustinos und Miesmuscheln. Toll und meine Premiere mit Austern. Lecker, aber mu\u00df man nicht so ein Drama drum machen. Weil rausgehauen hats die Vinaigrette, die das Salzige der Auster aufgegriffen und mit kleingehacktem gr\u00fcnen Paprika sch\u00f6n rund gemacht hat. Dann gibts\u00a0Navajas (Schwertmuscheln) \u00a0vom Grill. Zarter Rauch umh\u00fcllt das knackige Muschelfleisch. Sehr lecker und Ahs und Ohs ersetzen das Tischgespr\u00e4ch. Darauf kommt ein St\u00fcck Fisch mit einem Kartoffelp\u00fc, das auf Kr\u00e4utern schwebt. Super. Zum kr\u00f6nenden Abschlu\u00df wird eine Eigenkreation des Hauses serviert. Gegrillte Chorizo und ger\u00f6stete Brotkrumen schwimmen auf einer Eierpampe. Das Ganze wird miteinander verr\u00fchrt und mit dem L\u00f6ffel gegessen. Klingt irgendwie komisch, ist aber herrlich. Dann ist das Men\u00fc auch verzehrt und der Service komplimentiert uns in den Loungebereich auf der Stra\u00dfe. Also hocken wir drei selig grinsend auf Palettenm\u00f6beln und leeren bereits die zweite Flasche Wein, einen wirklich guten Godello, der in seiner Trockenheit gut zum Fisch gepasst hat. Das Gespr\u00e4ch pl\u00e4tschert und da die beiden morgen einen Tagesausflug unternehmen wollen, l\u00f6st sich die Runde auf. Ich mache mich auf den Heimweg und bin froh diesen Tag, das Ende des Weges, nicht alleine gefeiert zu haben, sondern mit zwei netten Menschen, die ihren Weg auch gegangen sind. Das ist einfach besser als, und sei das Essen noch so gut, da alleine zu hocken und vor sich hin zu gr\u00fcbeln. In der Hotelbar gibt es noch einen roten Absacker. Und dann ist Ausschlafen angesagt, ohne Packen zu m\u00fcssen&#8230;<\/p>\n<p>Ich schaffe es auch ganz prima bis zehn liegenzubleiben, um mich dann frischzumachen und Richtung Altstadt zu gehen. Heute ist n\u00e4mlich Sonntag und um 12.00h ist Pilgermesse. Als guter Katholik halte ich das f\u00fcr eine runde Sache. Als ich um viertel vor um die Ecke biege, erlebe ich eine b\u00f6se \u00dcberraschung. Complet. Die Kirche w\u00e4re schon bis zum Rand gef\u00fcllt. Ich bin echt entt\u00e4uscht, aber morgen ist ja auch noch ein Tag und die Messe wird jeden Tag gelesen. Alternativprogramm wird dann das touristische Drumrum. Souvenirshops abgrasen und Fotos machen. Das mit den Souvenirshops passt vielleicht nicht so ganz zu mir, aber ich bin wild entschlossen, mir ein Andenken zu kaufen. Irgendwas cooles. Es wird ein T-Shirt, nicht originell aber platzsparend. Und ein Schl\u00fcsselanh\u00e4nger, genauso einer, wie ich den schonmal gekauft habe, als ich mit dem Motorrad hier war. Den hab ich allerdings verloren, was ja wieder passieren kann. Ich kaufe drei St\u00fcck. Ich bummele weiter und irgendwer, der Spa\u00df an meiner kulinarischen Freude hat, f\u00fchrt mich in eine Tapasbar, die ich in den kommenden Tagen noch zwei Mal besuchen werde. Das wei\u00df ich noch nicht, wie ich mich setze und ein kleines Bier bestelle, aber jetzt, wo ich da war, ist es eine Tatsache. Zun\u00e4chst bestelle ich ein kleines Bier und ein Tapa mit gegrilltem Lauch auf Piemento garniert mit Sardelle. Ganz schlicht, aber zum Bier gro\u00df. Dann entdecke ich eine ganz kleine Weinkarte. Die drei Wei\u00dfen Galiciens und den Roten. Zu jedem Wein ein anderer Winzer und Basta. Da hat jemand Erfahrung und Mut eine Entscheidung zu treffen. Ein trockener Godello begleitet mich durch weitere Tapas, eine K\u00e4sekrokette, ein Lachs-M\u00f6hren-Salat und ein R\u00fchrei mit Waldpilzen. Alles ist von ausgesuchter Qualit\u00e4t und schmeckt richtig lecker. Ich bin begeistert. Nat\u00fcrlich auch weil das Team hinter der Theke richtig gut ist und sich nicht auf den F\u00fc\u00dfen steht. Einer der Kollegen spricht sogar deutsch, weil er aus der DomRep \u00fcber Berlin nach Santiago gekommen ist. Die Zeit vergeht fluffig und es schl\u00e4gt Siesta. Also ab aufs Bett. Sich von Olympia berieseln lassen und wegd\u00e4mmern hat auch was.<\/p>\n<p>Abends gehe ich dann wieder los und irgendwas treibt mich auf den Platz vor der Kathedrale, wo die Pilger ankommen. Anscheinend will ich, der so gerne f\u00fcr sich ist, doch den ein oder die andere wiedersehen, sich begl\u00fcckw\u00fcnschen und ein paar Worte wechseln, wie am Nachmittag mit dem Mutter-Tochter-P\u00e4rchen, die ich vor Sahagun getroffen habe. Die hatten es nun auch geschafft, man freut sich miteinander und erz\u00e4hlt sich Sachen, die man dem Sitznachbar im ICE niemals ans Bein binden w\u00fcrde. Die Beiden wollen weiter nach Marseille, um dort noch ein paar Tage runterzukommen. Das haben sie als 14Tage-Wandererinnen sich nach dem ersten Mal angew\u00f6hnt, weil sie dem Mann im Haus mit ihren Geschichten und Vertraulichkeiten wohl arg auf den Wecker gegangen sind. Ich bin ja mal gespannt, wie das bei mir wird&#8230; Naja, mittlerweile ist alles auf den Beinen und die abendliche Runde wird gedreht. Ich teste zwei weitere Tapasbars, und lande wieder in meiner Stammbar. Ich probiere mich weiter durch, rede ein wenig mit einem amerikanischen P\u00e4rchen, die mit Mutter und Bruder \u00fcber Lissabon und Fatima nach Santiago sind, um morgen nach Rom zu fliegen. Wir reden \u00fcber Jerusalem und Israel, \u00fcber Portugal und Trump. Die zentrale Aussage ist die, da\u00df Trump die Leute einsammelt, die die Schnauze voll vom Establishment und der politischen Klasse haben. Das geht in die Richtung, die ich in Frankreich schonmal konstatiert habe. Der Staat wird nicht als Plattform, sondern als Beute der M\u00e4chtigen und Repressionsapparat gesehen. Und dieses Gef\u00fchl l\u00f6st sich eher nach rechts auf. Das ist f\u00fcr sozialstaatsfixierte Linke ein echtes Problem&#8230; Mit dem Problem bleibe ich alleine und gehe heim. Meine Kickers haben ihr erstes Zweitligaspielmit 2:1 verloren und ich bin in Santiago. Wenn es dicke kommt, kommt alles zusammen. \u263a<\/p>\n<p>Montag morgen. Neue Woche. Und ich hab Stress. Deshalb geht es fr\u00fch los, Richtung Decathlon. Ich brauche n\u00e4mlich eine gr\u00f6\u00dfere Tasche, weil ich ja nun auch wieder f\u00fcr die verbleibenden sechs Wochen in Spanien mal was anderes tragen will als Outdoorklamotten. Und f\u00fcr das geplante Relaxing aufm Campingplatz am Meer brauch ich auch noch n paar Kleinigkeiten. Also los. 4,5km einfache Strecke ist ja ein Klacks. Echt. Zack bin ich da, finde was ich brauche und zack bin ich auch wieder im Hotel. Zack meint eine Stunde. Da hat sich bei mir echt a weng was verschoben. Nun aber schnell geduscht und ab Richtung Pilgermesse. Diesmal kriege ich einen Platz, sogar einen Guten. Die Messe soll f\u00fcr mich der rituelle Schlu\u00dfpunkt der Wanderung sein, weshalb mir recht feierlich zu Mute ist. Die Messe wird auf spanisch gehalten, was mich nicht st\u00f6rt, weil der Ablauf ja derselbe ist wie daheim. Es ist ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl, da im Kreis der Mitwandernden zu stehen und das ganze wird noch durch eine gro\u00dfe Zahl brasilianischer Pfadfinder aufgewertet, die in ihrem Dress angetreten sind. Den Pfadfindern ist es auch zu verdanken, da\u00df ich an einem Montag erleben darf, wie das gro\u00dfe Weihrauchfa\u00df, der Botafumeiro, geschwenkt wird. Das wird in der Regel n\u00e4mlich nur Freitags angeschmissen. Ich freue mich wie Bolle, das in echt zu sehen. Ganz gro\u00df.<\/p>\n<p>Nach der Messe geht es in die Stammkneipe auf ein Bier und zwei Tapas, ein St\u00fcckchen Tortilla und ein Kalbfleischsspie\u00df mit Zucchini und Pilzen. Dann in die Markthalle und zwei Nektarinen gekauft. Als Nachtisch auf der Parkbank gegessen und heim. Nun sitz ich hier und schreibe. Wie es mir letztendlich damit geht, da\u00df der Weg nun gegangen ist, kann ich immer noch nicht sagen. Was ich sagen kann, ist, da\u00df ich gestern und heute die Latscherei nicht wirklich vermisst habe. Gleich werde ich aber noch die Fahrkarte nach Orviedo besorgen, dann meinen letzten Abend in Santiago begehen und in den kommenden Wochen weiter in mich reinhorchen.<\/p>\n<p>Damit endet aber das Kapitel &#8222;Vino, Guerra y Camino&#8220; auf diesem Blog. Ich hoffe, es hat ein wenig Spa\u00df gemacht mir zu folgen. Vielleicht hat es ja auch zum Nachdenken angeregt oder auch Lust gemacht sich selber auf irgendeinen Weg zu machen. Das kann ich auf jeden Fall uneingeschr\u00e4nkt empfehlen.<\/p>\n<p>Bedanken m\u00f6chte ich mich bei all denen, die mich mit ihren Kommentaren hier oder auf fb aktiv unterst\u00fctzt haben. Und nat\u00fcrlich bei der, mit der ich jeden Tag telefoniert habe, meiner Liebsten. Von einem lieben Menschen mu\u00dfte ich in der Zeit Abschied nehmen, einer ist schwer erkrankt, aber auf dem Weg der Heilung, einige haben enge Angeh\u00f6rige verloren, andere wiederum wissen nun, da\u00df sie Eltern werden. Ich habe an Euch gedacht. Ihr ward bei mir.<\/p>\n<p>You&#8217;ll never walk alone!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um Gottes Willen, sind die alle aufgeregt. Klar. Heute geht es aufs Ende zu, Santiago, aber ich bin nicht bereit, das im Sinne eines &#8222;So, jetzt ist das geschafft&#8220; zu sehen, sondern eher so, irgendwie anders. 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