{"id":787,"date":"2016-07-11T17:44:21","date_gmt":"2016-07-11T15:44:21","guid":{"rendered":"http:\/\/das-richtige-im-falschen.de\/?p=787"},"modified":"2016-07-11T17:44:21","modified_gmt":"2016-07-11T15:44:21","slug":"80-etappe-puente-la-reina-estellalizarra","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-richtige-im-falschen.de\/?p=787","title":{"rendered":"80. Etappe: Puente-la-Reina &#8211; Estella\/Lizarra"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem langen Marsch und San Fermin gestern, gings heute gem\u00e4chlich los, vor allem auch, weil sich das Fr\u00fchst\u00fcck, nach vielen Wochen petit dejeuner fast \u00fcppig ausnahm. Gekochter und roher Schinken, regionale K\u00e4se, R\u00fchrei und W\u00fcrschtle, sowie Speck, Joghurts und Obstsalat, sowie frisch gepresster Orangensaft. Dazu Brot und S\u00fc\u00dfgeb\u00e4ck, sowie das \u00fcbliche Marmeladen-Plastikzeigsl. Und ich habs probiert. Hab mir gesagt, mal wieder fr\u00fchst\u00fccken. Toll. Nix. Ich hab zwar alles mal probiert, aber das die Lust am \u00fcppigen Fr\u00fchst\u00fcck zur\u00fcckgekehrt w\u00e4re, kann ich nicht sagen. Mal gucken, wie das daheim wird.<\/p>\n<p>Nachdem ich gestern nur noch bis zum Ortseingang gekommen bin, guck ich mir das St\u00e4dtchen heute genauer an. Sch\u00f6n. Pittoresk. Hier ein Foto, da ein Bild und dann will ich auch schon weiter. Hinaus in diese Landschaft, die mir so nahe scheint. Ich summe Lieder des spanischen B\u00fcrgerkriegs und schreite voran. Alte D\u00f6rfer, auf H\u00fcgeln als Wehrd\u00f6rfer gebaut, sind einladend und wirken wie aus der Zeit gefallen. Naja, auch hier ist die Zeit nicht stehengeblieben und ich werde bei der Einkehr mit Hallo begr\u00fc\u00dft. Der Typ sieht aus wie ein h\u00e4ngengebliebener Deutscher, aber er winkt ab und sagt nur: &#8222;Deuter &#8211; Aleman&#8220;. Wei\u00df ich das also auch.&nbsp;<\/p>\n<p>Als der Weg weiter Richtung Estella geht, aber ein Wegwei\u00dfer nach links auf den Camping hinweist und die Nachfrage bei googles ergibt, da\u00df es zum Camping schlappe 900m sind, gehe ich links. Hoch die H\u00e4nde, Wochenende. Ein vier Sterne-Campingplatz mit Bar und Restaurant und Piscine und Waschmaschine und L\u00e4dchen. Herz, was willst du mehr? Das Ding ist so ein richtiger Platz, wie er auch an der Bigge stehen k\u00f6nnte. Viele Stammg\u00e4ste mit Jahresvertr\u00e4gen und das bi\u00dfchen Kroppzeug an Einmal-\u00dcbernachtern kriegen wir auch verarztet. Ich also Kroppzeug und deshalb Platz P28. Naja, egal. Zelt aufgebaut, W\u00e4sche gewaschen und das Schwimmbecken angeschaut. Danach wieder zum Zelt, einfach mal dumm geguckt und dabei eingeschlafen. Macht man eh zu selten, dumm gucken. Einschlafen geht ja meistens.<\/p>\n<p>Irgendwann kriege ich Hunger und ziehe mich mal abendtauglich an. Dann gehe ich in den Bar\/Restaurantbereich des Campings und mu\u00df mir klar werden, da\u00df ich in Spanien bin. Vor 20:30h keine warme K\u00fcche. Oh my God, ich werde verhungern. Oder wie anscheinend alle anderen Menschen auf diesem Platz die Zeit zwischen sieben und halbneun mit Chipsen und N\u00fcssen verbringen. N\u00fcsse und Sidra. Als Aperitiv mu\u00df das schicken. Als ich um Punkt halbneun nach der Speisekarte frage, kriege ich die auch und w\u00e4hle. Tja, dann m\u00fc\u00dfte ich wohl ins Restaurant. Dazu z\u00fcckt der Kollege einen Schl\u00fcsselbund und schlie\u00dft mir die T\u00fcr auf. Dann hockt ich da, in einem Resto f\u00fcr gut 150 Leute, alleine an einer Glasscheibe und werde das Gef\u00fchl nicht los, da\u00df alle Leute auf der anderen Seite chipsessender Weise denken: &#8222;Oh guck mal, der arme Kerl, der i\u00dft so fr\u00fch, wie will der denn durch die Nacht kommen.&#8220; Mir eigentlich egal, aber da ich nun noch fast zwei Monate hier bin, mu\u00df ich mir da wohl was einfallen lassen. Naja, und morgen ist ein neuer Tag und ich bleibe eh hier, weil ich ja gestern diese Doppeletappe hingelegt habe und am Montag in Logrono verabredet bin. Deshalb geht es hier erst Sonntag weiter.<\/p>\n<p>Und jetzt werde ich den Teufel tun und schon ins Bett gehen. Ich will wissen, wie das gleich im Speisessaal aussieht. Im Fernsehen l\u00e4uft ein Pelota-Tounier, was wohl auch zu San Fermin geh\u00f6rt und \u00e4hnlich wie beim Rugby sehe ich keine Regeln, aber die CamperInnen wissen Bescheid. Gegen halb elf betreten die letzten Leute das Resto und bestellen mit gro\u00dfer Selbstverst\u00e4ndlichkeit ihre Raciones. Bewundernswert. Bewundernswert auch deshalb, weil ich mich nun drauf einstelle, da\u00df hier vor halb zwei kein Schlaf zu finden sein wird. Pustekuchen. Ab halb zw\u00f6lf liegt alles in der Pofe oder ist zumindest so leise, da\u00df es mich nicht st\u00f6rt.<\/p>\n<p>Das verhilft mir zu einem langen Schlaf und Spaniens Himmel, der tats\u00e4chlich seine Sterne ausbreitet und es mal nicht regnet. Sch\u00f6n. Ich werde gegen halb acht wach, bleib aber noch liegen und gehe erst sp\u00e4ter frischgeduscht und rasiert zum Fr\u00fchst\u00fcck, das aus Cafe con Leche und Zumo de Naranja, also Orangensaft besteht. Dabei f\u00e4llt mir auch auf, da\u00df mir so ganz langsam die ein oder andere Vokabel wieder einf\u00e4llt, die in den vielen Anl\u00e4ufen Spanisch zu lernen mal h\u00e4ngengeblieben sind. Das ist sch\u00f6n, macht es doch das Leben hier leichter, wenn ich den Service nicht mit der Frage nach Mangare nerve, sondern nach Comida frage. Auf jeden Fall guckt der nicht mehr ganz so unverst\u00e4ndig. Naja, seitdem ich im Freistaat wohne, ziehts mich eher \u00fcber den Brenner, w\u00e4hrend in Siegen Frankreich\/Spanien die Ziele der Wahl waren. Das ist ja im Prinzip auch richtig so. Wenn es nur um Urlaub geht, sollte man sich bei der Anreise keinen Stress machen und ressourceneffizient reisen. Fliegen geht eh eigentlich gar nicht. Eigentlich.<\/p>\n<p>Eh. Egal. Fr\u00fchst\u00fcck beendet und ab in die Stadt, deren Name ja an ihre strahlende Wirkung erinnert und die einer der ersten touristischen Coups an diesem Jakobsweg war. 1090 entschied sich n\u00e4mlich der K\u00f6nig von Navarra dazu den Jakobsweg ein wenig umzuleiten, lie\u00df ein unangenehmes Kloster dadurch ausbluten, lie\u00df eine Burg und eine pr\u00e4chtige Kirche bauen, siedelte Franzosen an (Sprachkompetenz&#8230; Man spricht deutsch, you know&#8230;) , und nahm die Steuern auf \u00dcbernachtung und Verk\u00f6stigung gerne ein. Ich war deshalb schon sehr gespannt, welche Pracht mich da erwartet. Und tats\u00e4chlich stellte sich die Stadt auf der linken Seite des Rio Ega, wenn man denn auf dem Weg l\u00e4uft, tats\u00e4chlich recht pittoresk und eindrucksvoll dar. Nett, hatte ich aber schon und als Ensemble auch sch\u00f6ner und in der Verbindung und Mittelalter und Moderne gelungener in Erinnerung. Um n\u00e4mlich im 21. Jahrhundert anzukommen, mu\u00df ich den Flu\u00df \u00fcberqueren und das Gef\u00fchl, was mich vorher schon beschlichen hatte, verst\u00e4rkte sich. N\u00e4mlich selbst auf der mittelalterlichen Seite der Ciutad waren viele L\u00e4den geschlossen, auf der modernen Seite ging das konsequent weiter. Also bin ich hin zum Tourist Office und hab gefragt, ob hier jetzt wegen San Fermin oder so alles zu h\u00e4tte? N\u00f6n\u00f6, so ab 10Uhr w\u00e4ren die Gesch\u00e4fte in der shopping zone schon offen. Ok. Ich also los, erstmal noch n Cafe getrunken und abgewartet, was passiert. Wenig. Ich sah zwar auch Leute in Tracht, die anscheinend Richtung Pamplona unterwegs waren, aber das Gesch\u00e4ft wollte sich nicht wirklich beleben. Bis mir das nette Schild auf einem Fischgesch\u00e4ft den richtigen Tip gab. In Spanien sind nun auch Ferien.<\/p>\n<p>Das merkte ich sehr intensiv, als ich nach einem Bier und ein paar Pintchos wieder auf dem Campingplatz eincheckte. Nachdem anscheinend gestern nur die Vorhut schonmal da war, kam heute der Rest der Corona. \u00dcberall gro\u00dfes Hallo und Reparatur- und Aufbauarbeiten, sowie ein vollst\u00e4ndig belegter Swimmingpool. Ich fand das nett, aber irgendwann war es mir zuviel und ich verzupfte mich in meine Parzelle. Passte auch. Siesta. Isomatte ausm Zelt und den Krimi weiterlesen, bis einem die Augen zufallen. Als ich dann mit meiner Liebsten telefoniere, taucht ein Radfahrer auf, der auf Schw\u00e4bisch &#8222;Alemania&#8220;fragt. Ok, die Richtung nach Hause h\u00e4tte ich im gerne gezeigt. Das ich am Telefonieren war, hat ihn nicht gest\u00f6rt, aber als er sein Fahrrad dann abstellte und begann den Platz auszumessen, musste ich auflegen. Was das denn werden solle? Ja hier w\u00e4re doch Platz. Ich hab dann die schw\u00e4bische Karte gezogen und gesagt, dess dess mei Parzelle w\u00e4r f\u00fcr die i bezahlt h\u00e4dd, und ich nicht w\u00fc\u00dfte, was er hier wollte. Ah. Parzellen. Richtig, die vergeben hier Parzellen. Sucht euch ne freie Parzelle und verpisst euch. Ich war echt geladen.<\/p>\n<p>In dem Zusammenhang mal kurz ein paar Gedanken zu Kategorien, die mich nun schon l\u00e4nger begleiten. Es geht um vornehme Zur\u00fcckhaltung und Umsichtigkeit. Vornehme Zur\u00fcckhaltung ist eben mehr als sich beim Buffet den Teller nicht zu voll zu machen. Vornehme Zur\u00fcckhaltung hei\u00dft auch, dem oder der anderen gute Gr\u00fcnde f\u00fcr sein Handeln zu unterstellen und wenn da jemand Waschsalon und Handtuch auf getrennte Haken h\u00e4ngt, dann ist halt kein Haken mehr frei. Oder wenn jemand seinen Rucksack dahin gestellt hat, stelle ich den nicht davor, weils ja dem oder der anderen dann schwieriger macht wieder an seinen Rucksack zu kommen. Mit dem Konzept vornehmer Zur\u00fcckhaltung nehme ich also eher einen Nachteil in Kauf, als mich aufzudr\u00e4ngen. Das Vornehme an dieser Zur\u00fcckhaltung kommt dabei nicht aus Demut, sondern aus dem Wissen um sich selber, seinem eigenen Wert. Umsicht ist etwas, was daraus folgt. Umsicht kommt von Umsehen, eine Situation in G\u00e4nze zu \u00fcberblicken und in ihrer Komplexit\u00e4t zu verstehen, was eben auch hei\u00dfen kann, jemand anders den Vortritt zu lassen oder jemandem zu sagen, wo er lang laufen soll. Das hat dann was mit F\u00fchrung zu tun, was aber gerade nicht hier hin geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die haben sich dann auch anhand vor Rechnung und Lageplan davon \u00fcberzeugen lassen, da\u00df das so ist und sich ihre Parzelle gesucht. Sch\u00f6n. Die Campingplatzcrew macht es sich an der Stelle n\u00e4mlich einfach. Soundsoviel freie Pl\u00e4tze, soundsoviel freie Camper. Platz voll. Wer da wo zeltet, kann denen ja auch egal sein. Niemals mehr messen, als gemessen werden mu\u00df. Ich war nat\u00fcrlich in meiner Siesta bl\u00f6d unterbrochen und widmete mich deshalb meinem Nachmittagsprojekt. Ger\u00e4te aufladen. Mit einem Zelt unterwegs zu sein, hei\u00dft n\u00e4mlich immer nach ner Steckdose Ausschau halten. Und die gabs in der Campingbar ganz hinten, wo jemand ne Doppelsteckdose angebracht hatte, aber nur eine belegt war. Hatte ich morgens schon gesehen, der Platz war frei und ich dahin. Super. Weshalb der Platz frei war, wurde mir auch schnell klar. Das war der Pustepunkt der Klimaanlage, also leichter Wind von schr\u00e4g oben.<\/p>\n<p>Das war alles zu ertragen, hab ein wenig gelesen, ein wenig was geliked, als die T\u00fcr aufging und die beiden Schwaben die Bar betraten. So &nbsp;und nu. Ich hab dann mal runtergeschaltet und Hallo gesagt, ob sie jetzt angekommen seien und sie haben ihrerseits drauf erwidert, das mit den Parzellen h\u00e4ttense nicht gecheckt. Und hab mich bei die gehockt und wir haben n Bier zusammen getrunken, die deutsche Form des Friedenschlusses. Nun ja, der Metzgermeister war nett und der distanzlose Typ war beim Daimler. Meiner vorhin dargelegten Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr vornehme Zur\u00fcckhaltung und Umsichtigkeit ist an der Stelle wenig hinzuzuf\u00fcgen, au\u00dfer evtl. die bissig Bemerkung, da\u00df die organisierte Arbeiterbewegung in Deutschland eben auch aus den Arbeiterbildungsvereinen und Lassalles ADAV entstanden ist. So. Basta.<\/p>\n<p>Nachdem ich mich von den Beiden verabschiedet hatte und mich abendfein gemacht habe &#8211; lange Hose, halbwegs frisches Hemd und Haare gek\u00e4mmt- wares auch schon halb Neun. Abendessenszeit. Heute mach ich nicht den Fehler im Restaurant essen zu wollen, sondern bestelle patatas bravas und ein bocadillo. Da ist jetzt wenig Salat bei, aber ich hab heute schon zwei Nektarinen gegessen. Gesunde Ern\u00e4hrung? 50 Punkte. Stimmung in der Kneipe? Unbezahlbar! Im Fernsehen l\u00e4uft die San-Fermin-Berichterstattung, es gibt immer wieder Begr\u00fc\u00dfungsszenen von Nachbarn f\u00fcr sechs Wochen und Leute, die nach einer langen Anreise auch Bocadillos essen. Eben das pralle Leben. Das wiederum auch ein wenig distanzlos ist, aber ich habe ja mein Platz im Eck mit der Steckdose wieder ergattert und sitz hier schreibenderweise, w\u00e4hrend im Fernsehen jetzt ein Chorwettbewerb l\u00e4uft. Alle in Tracht und die Kneipe kommentiert genauso lautstark, wie beim Stierrennen oder beim Pelota. Hm&#8230; Zeit ins Bett zu gehen. Heute verstehe ich das wohl nicht mehr&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem langen Marsch und San Fermin gestern, gings heute gem\u00e4chlich los, vor allem auch, weil sich das Fr\u00fchst\u00fcck, nach vielen Wochen petit dejeuner fast \u00fcppig ausnahm. 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