{"id":646,"date":"2016-06-01T21:42:00","date_gmt":"2016-06-01T19:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/das-richtige-im-falschen.de\/?p=646"},"modified":"2016-06-03T15:05:21","modified_gmt":"2016-06-03T13:05:21","slug":"41-etappe-pouilly-sous-charlieu-haon-le-chatel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-richtige-im-falschen.de\/?p=646","title":{"rendered":"41. Etappe: Pouilly-sous-Charlieu &#8211; Haon le Chatel"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem \u00fcppigen Fr\u00fchst\u00fcck, zu dem es die Reste vom gestrigen Picknick und eine kalte Cola als Kaffeeersatz gab, konnte ich dann z\u00fcgig los, weil sich das Zelt problemlos und trocken wieder im Rucksack verstauen lie\u00df. Durchs \u00d6rtchen ging es Richtung Loire-Br\u00fccke und nachdem ich dieses Tal bereits vor zwei Tagen betreten habe, war das \u00dcberqueren dieses Flusses schon ein erhebendes Gef\u00fchl. Die Loire, die Wei\u00dfweine, die Schl\u00f6sser und all das, zog kurz an mir vor\u00fcber. Dann entfernte sich der Weg wieder vom Flu\u00df und ich konzentrierte mich auf den Weg durch gr\u00fcne H\u00fcgel mit wei\u00dfen Charolais-Tupfern und gelegentlichen Weitblicken und Fernsichten. In St. Romain-la-Motte, begegneten mir dann auch wieder Weinberge und die Hinweise auf die Cote Roannais wurden zahlreicher. In der dortigen Bar-Tabac habe ich dann eine sp\u00e4te Mittagspause gemacht und die nette Bedienung fragte sogar nach dem Bezahlen, ob ich nochmal frisches Wasser f\u00fcr den Weg brauchen w\u00fcrde. Sowas finde ich auf dem Weg immer r\u00fchrend, weil dieses Wasser aus den Friedhofskr\u00e4nen echt den Verdacht aufkommen l\u00e4sst, da w\u00e4re was beigemischt, damit die Toten auch wirklich liegen bleiben. Schlimm. Da nehme ich doch lieber so ein Angebot an.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Es war n\u00e4mlich wieder ein sonniger, warmer Tag, was nun schon der zweite Tag hintereinander war. Es wird langsam besser. Und als ich im Ziel war, schien die Sonne immer noch und als ich im Tourist Office nach dem Weg zu Unterkunft fragen wollte, rief die Kollegin nur quer \u00fcber den Platz und aus der Restaurant-K\u00fcche trat eine rothaarige Matrone, die mich unter die Fittiche nahm, die Stra\u00dfe hochf\u00fchrte und mir in einem sch\u00f6nen alten Haus mein Bett in einem 12er Schlafsaal zeigte. Alles gut. Ihre Rolle war mir allerdings nicht ganz klar. Restaurantbetreiberin oder Herbergsmutter? Da ich im Resto auf die Speisekarte gelinst hatte, verzichtete ich auf das Pilgermen\u00fc und ruhte erstmal ein wenig.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nGegen Abend schaute ich mir den Ort an, der tats\u00e4chlich sehr pittoresk ist und machte mich auf den Weg ins Restaurant. Siehe da. Im Service die Herbergsmutter und die Frau vom Touristoffice, als ob das ganze Dorf von den Beiden plus der K\u00f6chin geschmissen wird. Naja, egal, wird schon so sein. Wichtig war das Entrecote vom Bio-Charolais mit Salat und Pommes de Terre. Ein sensationelles Fleisch, das derartig gut abgehangen war, da\u00df selbst als Medium serviert nur eine leicht glasige braun-blaue F\u00e4rbung und kein Blut zu sehen war. Butterzart und toll im Geschmack. Dazu eine Empfehlung des Hauses, ein kr\u00e4ftig ausgebauter Chardonnay, der den Fleischgeschmack umspielte und nicht, wie evtl. ein intensiver Rotwein, \u00fcberlagert. Bei all dem Genu\u00df hatte ich gar nicht vemerkt, wie ein Gewitter aufgezogen war. Es fing dann an, wie aus Eimern zu sch\u00fctten. So kam ich dann auch unverhofft noch zu einem Zimmerkollegen. Einem jungen Pilger war es im Zelt dann doch zu unangenehm geworden und er hat Zuflucht in der Herberge gesucht, was auch unkompliziert ging. Da der Bursche aus Deutschland kommt, haben wir noch ein paar dieser unversch\u00e4mt kleinen Heineken-Fl\u00e4schchen getrunken und Pilgerlatein gequatscht, bevor es dann Zeit war ins Bett zu gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem \u00fcppigen Fr\u00fchst\u00fcck, zu dem es die Reste vom gestrigen Picknick und eine kalte Cola als Kaffeeersatz gab, konnte ich dann z\u00fcgig los, weil sich das Zelt problemlos und trocken wieder im Rucksack verstauen lie\u00df. 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