{"id":598,"date":"2016-05-09T11:07:40","date_gmt":"2016-05-09T09:07:40","guid":{"rendered":"http:\/\/das-richtige-im-falschen.de\/?p=598"},"modified":"2016-05-09T11:09:51","modified_gmt":"2016-05-09T09:09:51","slug":"28-etappe-filain-versoul","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-richtige-im-falschen.de\/?p=598","title":{"rendered":"28. Etappe: Filain &#8211; Versoul"},"content":{"rendered":"<p>Interrail 2.0. Mehr sag ich nicht. Ein Jungbrunnen. Aber die Geschichte sei von Anfang an erz\u00e4hlt.<br \/>\nAuf der eigentlichen Strecke gibt es immer wieder Engp\u00e4sse mit \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten, die sich bislang aber immer auch kurzfristig aufgel\u00f6st haben. Eben bis gestern. Es war einfach nichts zu machen. Also habe ich kurzfristig umdisponiert und bin heute in Vesoul unter und shuttle morgen von hier aus wieder an die Strecke.<br \/>\nZun\u00e4chst mal mu\u00dfte ich aber nach Vesoul kommen und zwar zu Fu\u00df, knappe 16km. Da ich keine Karten aus der Gegend dabei habe, habe ich mich auf google maps mit der beta-Version f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger verlassen, verlassen m\u00fcssen. Ich hatte allerdings ein mulmiges Gef\u00fchl.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nZun\u00e4chst war das aber unproblematisch, weil sich der Herr Google an einem Radweg orientierte. Breiter Weg, ausgeschildert. Als das Ger\u00e4t mich aber aufforderte in drei\u00dfig Metern rechts abzubiegen und da auch tats\u00e4chlich ein Trampelpfad oder Trail, wie der Neudeutsche sagt, war, habe ich nach der versteckten Kamera gesucht. Woher kennt dieses weltweit operierende Unternehmen diesen Trampelpfad in der franz\u00f6sischen Walachei? Und ist das auch der richtige Weg f\u00fcr mich? Zwei wichtige Fragen, wobei die erstere von Anderen beantwortet werden mu\u00df und ich bei der zweiten keine Alternative gesehen habe. Also rein in den Trail. Das ging noch ein paar Mal so, aber &#8211; was soll ich sagen &#8211; ich war in der angegebenen Zeit an der Unterkunft, einem Ibis-Hotel, das mit einem g\u00fcnstigen Feiertagspreis gelockt hatte. Das ist schon gro\u00dfartig, also nicht die Ibis-Hotels, sondern dieses GPS. Aber die ganze Zeit Schi\u00df zu haben, da\u00df der Akku vom Smartphone schlappmacht und zweimal mitgeteilt zu bekommen, da\u00df nun aber kein GPS-Signal mehr da ist, was sich mit dem alten Ausschalten-Wiedereinschalten-Ding wieder beheben l\u00e4\u00dft, macht auch die Grenzen dieser Technologie deutlich. Sie hat zwei Nachteile. Sie braucht Strom, immer und sie ist Technik.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIm Hotel war dann erstmal Siesta und auf arte lief der alte Robin Hood Schinken, die ich pers\u00f6nlich ja besser finde als die Neuverfilmungen. Gegen vier bin ich los und hab die Stadt angeschaut. Zuvor musste ich allerdings noch am Bahnhof meinen shuttle kl\u00e4ren. Und das war echt wie zu besten Interrail-Zeiten. Du willst wohin, wei\u00dft aber nicht, wie du das Ziel richtig aussprichst und die Kollegin hinterm Schalter versteht irgendwas. Nach kurzem hin und her, habe ich dann in der sncf-App die gew\u00fcnschte Verbindung eingegeben und ihr mein Smartphone in die Hand gedr\u00fcckt. Dann hatte ich meine Fahrausweise und alles war gut. Aber drau\u00dfen vor der T\u00fcr hab ich mich erstmal hingesetzt und die alten Interrailgeschichten nochmal hervorgeholt und diese Verhandlungen mit Schaffnern \u00fcber zuschlagfreie Fahrten im Talgo (ja, gab es) oder von Milit\u00e4rpolizei bewachte \u00dcbernachtungen vorm Bahnhof in Porto Revue passieren lassen. So ein wenig f\u00fchlte sich das eben so an, allerdings durch die App deutlich vereinfacht.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nUnd dann bin ich in die Stadt, was an einem Feiertag in einer eher industriell und weniger touristisch gepr\u00e4gten Urbanisation keine so gute Idee ist, weil eben wenig los ist. Die Gesch\u00e4fte haben zu und die Einwohner ziehts an solchen Tagen aufs Land. Unabh\u00e4ngig davon kann man ja Steine bestaunen, was ich auch getan habe. Vesoul ist im Altstadtbereich durchaus sehenswert und zeigt, eben im Kontext der industriellen Pr\u00e4gung, einen ganz eigenen Charme. Ich habe es mir auch nicht nehmen lassen, den Stadth\u00fcgel -la Motte- zu besteigen und einen weiteren Panoramablick \u00fcber Stadt und Gegend zu genie\u00dfen. Dabei geriet mir auch das PSA-Werk vor die Augen, wobei es schon betr\u00fcblich ist, da\u00df auf dieser Riesenfl\u00e4che nur noch 4500 Leute Arbeit finden. Das man dieser Stadt das auch ein wenig anmerkt, brauche ich sicherlich nicht zu erw\u00e4hnen. Trotzdem ist es ein nettes St\u00e4dtchen und mit der Melodie des Chansons von Jaques Brel, der die Stadt besungen hat, suchte ich mir was zum Abendessen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie Sonne schien noch w\u00e4rmend und es war an der Zeit mal drau\u00dfen zu essen. So landete ich dann in der Bar beim Kino, die ganz zeitgeistig auf Burger setzte, was die K\u00fcche mit einem Burger Chevre, also mit Ziegenk\u00e4se \u00fcberbacke, aber sch\u00f6n franz\u00f6sisch hininterpretiert hat. Dazu Pommes und n Salat. Alles Gut!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interrail 2.0. Mehr sag ich nicht. Ein Jungbrunnen. Aber die Geschichte sei von Anfang an erz\u00e4hlt. Auf der eigentlichen Strecke gibt es immer wieder Engp\u00e4sse mit \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten, die sich bislang aber immer auch kurzfristig aufgel\u00f6st haben. Eben bis gestern. 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