{"id":562,"date":"2016-04-25T09:37:41","date_gmt":"2016-04-25T07:37:41","guid":{"rendered":"http:\/\/das-richtige-im-falschen.de\/?p=562"},"modified":"2016-04-25T09:37:41","modified_gmt":"2016-04-25T07:37:41","slug":"17-etappe-molsheim-barr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-richtige-im-falschen.de\/?p=562","title":{"rendered":"17. Etappe: Molsheim &#8211; Barr"},"content":{"rendered":"<p>Fr\u00fch gings los. An Kan\u00e4lchen vorbei durch Weinberge und Obstwiesen gewandert und bis auf den fehlenden Sonnenschein war alles gut. Ich hatte im Hotel gut geschlafen und auch das Businesskasper-Gequatsche hat mich nicht weiter runtergezogen, weil ich ja Pause davon habe und erstmal raus bin. Und \u00fcber die Wiedereingliederung mach ich mir Gedanken, wenn es soweit ist. \u263a Die Businesskomponente des Hotels hatte deutlich mit der Lage am Rande des Industriegebiets zu tun, die gleichzeitig auch eine Innenstadtrandlage ist, was ja in kleineren St\u00e4dten nicht sooo schwierig ist.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n Sch\u00f6n war &#8211; ganz unvermutet &#8211; der Besuch in Rosheim. Ein Winzer\u00f6rtchen, wo doch tats\u00e4chlich am Freitag Wochenmarkt ist und weil ja heute auch Freitag ist, war da Wochenmarkt. Ich liebe es \u00fcber gut bestellte Wochenm\u00e4rkte zu flanieren und diese Wochenm\u00e4rkte gibt es in Frankreich einfach h\u00e4ufiger als bei uns. Basta. Also hab ich mir Zeit genommen und Ger\u00fcche, Gerede und Farben und Formen auf mich wirken lassen. Als mich jemand von hinten anspricht, werde ich wach. Guck an, der Priester, der fragt ob ich nach Santiago will. Als ich das bejahe, freut er sich und ich mich auch \u00fcber dieses kurze, aber einpr\u00e4gsame Gespr\u00e4ch.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nHighlight des Tages war die Begehung des Otilienberges und der Besuch des gleichnamigen Klosters, wor\u00fcber ich wenig gelesen hatte. Aber durch das Symbol von gekreuztem Messer und Gabel im Wanderf\u00fchrer und gepr\u00e4gt durch die Erfahrungen mit der Klosterkultur im Freistaat war ich fest davon \u00fcberzeugt, da\u00df da auf 764m mindestens eine Klosterbrauerei mit ner anst\u00e4ndigen Brotzeit auf mich wartete. Die Begehung war echt sch\u00f6n mit tollen &#8211; leider etwas diesigen &#8211; Ausblicken \u00fcber die Rheinebene und an den Schwarzwald und ich glaube, ich habe sogar bis Strasbourg geguckt. Es ging also munter durch Laubwald bergauf bis ich denn da war.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nEine Klosterbrauerei, etwa mit eigener Metzgerei oder B\u00e4ckerei? Paaah, weit gefehlt. Es gibt ein Selbstbedienungsrestaurant im alten Pilgersaal. Vieleicht kommt die karge Ausstattung von daher? Aber im Gespr\u00e4ch mit dem verst\u00e4ndnisvollen Service kamm dann raus, da\u00df Br\u00f6tchen und Bretzen vom \u00f6rtlichen B\u00e4cker und die Tagessuppe handmade sei. Also Tagessuppe und Brot. Geht doch. Denk ich&#8230; Wer diese glutenfreie Gem\u00fcsebr\u00fche aus dem Reformhaus kennt, wei\u00df was ich erlebt habe. Die Gem\u00fcsesuppe war schon mit frischem Gem\u00fcse zubereitet und p\u00fcrriert worden. Wer denkt da w\u00e4re mit Sahne aufgef\u00fcllt worden: Weit gefehlt. Wasser wars und als Geschmacksverst\u00e4rker dieses Reformhauszeug. Nicht sch\u00f6n, aber s\u00e4ttigend.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nWas mir beim anschlie\u00dfenden Rundgang durch die Anlage dann durch den Kopf ging, war eine tiefe Dankbarkeit f\u00fcr die Wertsch\u00e4tzung, die in Deutschland \u00fcber die \u00c4mter f\u00fcr Denkmalpflege und wen auch immer, diesen Kulturdenkm\u00e4lern entgegengebracht wird. Und man kann sicherlich viel \u00fcber Kommunalpolitik l\u00e4stern, aber ein Selbstbedienungsrestaurant, das wirkt wie eine Kantine, h\u00e4tte zumindest im Freistaat niemals eine Konzession bekommen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nNun bin ich in Barr, sitz noch drau\u00dfen und schreib an meinem Blog. Sp\u00e4ter gibts noch was zu Essen und morgen gehts dann nach Ribeauville&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fr\u00fch gings los. An Kan\u00e4lchen vorbei durch Weinberge und Obstwiesen gewandert und bis auf den fehlenden Sonnenschein war alles gut. 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