{"id":1049,"date":"2020-09-29T12:29:15","date_gmt":"2020-09-29T10:29:15","guid":{"rendered":"http:\/\/das-richtige-im-falschen.de\/?p=1049"},"modified":"2020-09-29T12:35:11","modified_gmt":"2020-09-29T10:35:11","slug":"mehr-als-netflix-und-homeoffice-beobachtungen-zur-digitalen-transformation-in-der-pandemie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-richtige-im-falschen.de\/?p=1049","title":{"rendered":"Mehr als Netflix und Homeoffice? &#8211; Beobachtungen zur digitalen Transformation in der Pandemie &#8211;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vorbemerkungen<\/strong><\/p>\n<p>Die digitale Transformation hat in der Pandemie einen Riesenschub erhalten, hei\u00dft es allerorten. Bei n\u00e4herem Hinsehen kann das aber darauf eingedampft werden, dass es auf der einen Seite ein Mehr an Homeoffice bzw. mobilem Arbeiten gibt. Auf der anderen Seite weitet sich die Nutzung von Online Shopping bis zu Streaming-Diensten zur digitalen Zerstreuung weiter aus.<\/p>\n<p>Dieser Beitrag will die Ver\u00e4nderungen der Arbeitswelt, die sich durch die Ausweitung der mobilen Arbeit ergeben haben, n\u00e4her beleuchten, denn es ist davon auszugehen und wird ja schon allerorten konstatiert: Dieses Rad wird sich nicht mehr zur\u00fcckdrehen lassen, eher noch weiter an Raum gewinnen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr sprechen viele gute Argumente, die alle auch eine T\u00f6nung in Richtung sozial-\u00f6kologischer Transformation haben.<\/p>\n<ul>\n<li>So geht es um die Ressourceneffizienz eingesparter Wege zum Arbeitsplatz, die den CO2-Aussto\u00df genauso reduzieren, wie den Verbrauch fossiler Energietr\u00e4ger. Dass die St\u00e4dte durch weniger Berufsverkehr attraktiver werden, liegt auf der Hand.<\/li>\n<li>Die angenehmere Arbeitsumgebung daheim, in der sich viele Aufgaben fokussierter erledigen lassen, ist ein weiteres Argument f\u00fcr das mobile Arbeiten, das ja vielfach auch mit gelockerter Etikette einhergeht. Allerdings taucht hier eine Dimension sozialer Ungleichheit auf, die bei der Bewertung des Option zum Homeoffice ber\u00fccksichtigt werden muss. Es macht nun mal einen Riesenunterschied, ob jemand als alleinerziehende Mutter in einer EinRaumWohnung lebe und arbeite oder als Eigenheimbesitzerin in einem eigens eingerichteten Arbeitszimmer t\u00e4tig werden kann. Interessant wird dabei sein, zu untersuchen, ob trotz widriger Bedingungen das Home Office \/ Mobile Arbeiten hochgesch\u00e4tzt bleibt oder nur eine zweckvolle Option ist. Da gibt es wohl noch keine empirischen Befunde.<\/li>\n<li>Die individuellere Gestaltung der Arbeitszeit und die bessere Integration von privatem Tun, inkl. CARE-Arbeit wird von vielen Mobil-Arbeitenden als weiterer positiver Moment empfunden. Dem gegen\u00fcber steht seit vielen Jahren eine Debatte um die Entgrenzungen von Privat- und Arbeitsleben, die das eher kritisch sieht. Aber vielleicht wird sich der Diskurs auch dahin verschieben, dass es mehr um die Reintegration der Lebensbereiche und die Spielregeln daf\u00fcr geht, als wie bisher um die scharfe Grenzziehung zwischen entfremdeter Lohnarbeit und dem Privaten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Neben diesen eher operativen Aspekten der pandemiebeschleunigten Ver\u00e4nderungen der Arbeitswelt, gibt es auch Beobachtungen auf einer Metaebene, die dar\u00fcber hinausweisen, aber eben auch auf Arbeit wirken.<\/p>\n<ul>\n<li>W\u00e4hrend landl\u00e4ufig die analoge Identit\u00e4t als \u00fcberaus authentisch galt, ist die digitale Identit\u00e4t, die sich etwa auf Facebook oder Instagram zeigt, immer dem Vorwurf der Inszenierung ausgesetzt. Aber in den letzten Monaten haben sich die Menschen beruflich zusammen gezoomt oder geskypt. Viele haben dabei ihre Kolleg*innen im heimischen Umfeld, wom\u00f6glich in Jogginghose und im T-Shirt einer angeranzten Heavy Metal-Band statt im grauen Zweireiher oder im blauen Twinset wahrgenommen. Damit ist, bislang wenig reflektiert, die Integration von analoger und digitaler Identit\u00e4t vorangekommen, weil die Fragen von Authentizit\u00e4t und Inszenierung keine Frage von analog\/digital mehr sein kann, sondern eine Frage sozialer Normen.<br \/>\nInwieweit der, gelegentlich sogar tiefe, Einblick in die privaten Settings der Kolleg*innen zu mehr Teamspirit und pers\u00f6nlicher N\u00e4he f\u00fchrt, die wiederum motivierend und effizienzsteigernd wirken k\u00f6nnen, bleibt dabei noch offen.<\/li>\n<li>Zeit- und raumunabh\u00e4ngige Kooperation mittels digitaler Medien ver\u00e4ndern die Notwendigkeit von r\u00e4umlicher Mobilit\u00e4t, kurz: Es ist nicht l\u00e4nger n\u00f6tig auch nur einen Kilometer zu fahren, um einen Termin wahrzunehmen. Damit verliert r\u00e4umliche Mobilit\u00e4t eine ihrer zentralen Funktionen: die Option auf Teilhabe. Wer auf dem Land gro\u00df geworden ist, wei\u00df bestimmt um das Freiheitsversprechen dieser Option. Diese Teilhabe l\u00e4sst sich nun, wenn auch mit evtl. Verlusten in der ein oder anderen Dimension, virtuell herstellen. Und so sind auch Freiheiten nicht l\u00e4nger an r\u00e4umliche Ver\u00e4nderung gebunden, wie sie etwa in dem stehenden Wort von der Stadtluft, die frei macht, deutlich wird.<br \/>\nHinzu kommt die M\u00f6glichkeit an Veranstaltungen teilzunehmen, ohne Zeiten f\u00fcr Wege und \u00dcbernachtung in Kauf nehmen zu m\u00fcssen. Die M\u00f6glichkeiten politischer Teilhabe und zivilem Engagement oder schlicht einer Weiterbildung sind deutlich gr\u00f6\u00dfer geworden und so leben wir in einer Zeit gro\u00dfer geistiger Mobilit\u00e4t bei gleichzeitig r\u00e4umlicher Immobilit\u00e4t. Es wird spannend sein, dies weiter im Blick zu behalten.<\/li>\n<li>Die Videokonferenz mit gleichzeitig genutzter Chatfunktion ist die K\u00f6nigsdisziplin digitaler Kommunikation, die im Videokanal das fokussierte Gespr\u00e4ch f\u00fchrt und den \u00f6ffentlichen Chatkanal als Sidekick f\u00fcr Erg\u00e4nzungen, Fragen und Nebenbemerkungen nutzt, die dann oftmals<br \/>\nvon eine*r Moderator*in sortiert wieder in den Videokanal eingepflegt werden. L\u00e4stereien und sonstiges werden in privaten Chats unter vier Augen gepflegt.<br \/>\nDiese Dualit\u00e4t von schriftlichen und gesprochenen Nachrichten ist anspruchsvoll und dadurch durchaus ersch\u00f6pfend. Die Schriftsprache scheint dabei insgesamt \u00fcber Chats, Tweeds oder die gute, alte E-Mail noch an Bedeutung zu gewinnen (wenn auch unter zunehmend fahrl\u00e4ssigem Umgang mit Rechtschreibung und Grammatik), aber der ebenfalls steigende Anteil von gesprochenen Nachrichten wie z.B. voice-Mails weist auf eine andere Entwicklung hin. Hier wird interessant, ob es sich um funktionsdifferenzierte Kommunikation handelt oder eine Frage sozialer Distinktion ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Betriebliche Handlungsfelder<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Arbeit betrieblicher Interessensvertretungen, genauso wie f\u00fcr HRler*innen, die sich als strategische Partner verstehen, entsteht Diskussions- und Handlungsbedarf in den zentralen Feldern von Arbeitszeit, Entgelt, Arbeitsgestaltung und Health Care, die nun nachstehend dargestellt werden sollen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Arbeitszeiten<br \/>\n<\/strong>Im Home-Office gibt es keine Stechuhren, weshalb sich entweder die Frage einer Arbeitszeiterfassung neu stellt oder die Zeiterfassung schlicht in Frage gestellt werden muss. Das Paradox bei Anwesenheit im Betrieb stechen zu m\u00fcssen und im Home Office das Vertrauen des Unternehmens zu genie\u00dfen, ist nicht unendlich lange durchzuhalten und sollte aufgel\u00f6st werden, wobei selbstredend auch das Urteil des EuGH zur Zeiterfassung Ber\u00fccksichtigung finden muss.Nun ist es an der Zeit, sich vor Augen zu f\u00fchren, dass nur etwa ein Viertel aller Besch\u00e4ftigten im Homeoffice oder mobil arbeiten kann. Trotzdem ist das Thema als das Highlight digitalen Arbeitens in aller Munde und wird als Ursprung neuen Zeitwohlstands und der Vereinbarkeit von Privatheit und Beruf gefeiert. Davon sind aber dreiviertel aller Besch\u00e4ftigten ausgeschlossen, was eine neue Dimension sozialer Ungleichheit er\u00f6ffnet, die auch vor dem Hintergrund von Wertewandel und Individualisierung durchaus Sprengstoff hat, weil das Homeoffice als Gelegenheit wahrgenommen wird individuelle Bed\u00fcrfnisse und Lohnarbeitsanforderungen zu integrieren, w\u00e4hrend sie f\u00fcr viele Besch\u00e4ftigtengruppen strikt getrennt bleiben werden. Das ist selbstredend nicht f\u00fcr Jeden oder Jede schlimm, denn nicht alle wollen im Homeoffice arbeiten. Es gibt durchaus einen Anteil von Besch\u00e4ftigten, die gerne wegen der sozialen Kontakte zur Arbeit gehen wollen, so wie die Meisten ja nicht unbedingt wegen des Lernens in die Schule gegangen sind.Scheinbar harmloser kommt in dem Zusammenhang die Frage daher, wie denn in Zukunft Personal f\u00fcr Berufe gewonnen werden sollen, die offensichtlich keine Perspektive bieten jemals im Homeoffice zu arbeiten. Die Frage hat aber durchaus existentielle Bedeutung, wenn an die vielen Schilder im Einzelhandel gedacht wird, die die Schlie\u00dfung aus Personalmangel verk\u00fcnden. Das liegt ja vielleicht nicht nur an der bescheidenen Lohnh\u00f6he, sondern auch am mangelnden Zeitwohlstand der Besch\u00e4ftigten und vor allem wohl am Arbeitsklima.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Entlohnung<br \/>\n<\/strong>Wenn sich Arbeitszeiten ver\u00e4ndern, wenn Sie sich ausdifferenzieren oder irgendwo integriert werden, geraten ganz sicherlich auch zeitbasierte Entlohnungssysteme, insbesondere aber der Stundenlohn, unter Druck.<br \/>\nDie eh angebrachte Kritik, dass sich kommunikative, kreative oder konzeptionelle T\u00e4tigkeiten schlecht in einem engen Zeitkorsett, aber eben auch schlecht in einem zeitbasierten Entlohnungssystem abbilden lassen, verst\u00e4rkt diesen Druck zus\u00e4tzlich.<br \/>\nWo wird sich also die Thematik hin entwickeln? Werden sich die Belegschaften von Lohnabh\u00e4ngigen zu Gehaltsempf\u00e4ngern entwickeln und wie werden diese Geh\u00e4lter definiert?Das ist eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die Tarifpolitik, die sich fragen muss, an welche Kriterien oder Kompetenzen die Entlohnungsh\u00f6he gekoppelt \u00fcberhaupt gekoppelt werden kann und wie das objektiv gemessen werden soll? In der Folge stellt sich dann auch die Frage wie denn Teilzeitgeh\u00e4lter berechnet werden oder was dann aus dem Mindestlohn wird?<br \/>\nDas wird spannend!<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Arbeitsgestaltung<br \/>\n<\/strong>Seit einigen Jahren werden neue B\u00fcrowelten gestaltet, die statt eines festen Arbeitsplatzes funktionsad\u00e4quate Arbeitsgelegenheiten bieten, die vom Besprechungsraum \u00fcber die Telefonzelle bis zur Klause alles bieten, was gebraucht wird. Nun erweitert sich diese funktionsad\u00e4quate Differenzierung \u00fcber das Betriebsgel\u00e4nde hinaus auch auf den mobilen Arbeitsplatz oder das Homeoffice, die sehr unterschiedlich ausgestattet sind, was mit individuellen Dispositionen des und der jeweiligen Besch\u00e4ftigten zusammenh\u00e4ngt. Daraus ergeben sich recht differenzierte Anforderungen an die Ergonomie des mobilen B\u00fcros. Hier muss n\u00e4mlich der Einzelarbeitsplatz im Vordergrund stehen und standardisierte L\u00f6sungen werden nicht helfen. Es wird auch nicht qua Verfahrensanweisung und Vorschrift funktionieren, sondern mit der Qualifizierung der Besch\u00e4ftigten, die lernen m\u00fcssen, die Ergonomie ihrer Arbeitspl\u00e4tze einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Das ist der erste Schritt, denn nicht alle werden bei Defiziten auch Abhilfe schaffen.<br \/>\nInsgesamt wird es also darum gehen, diese neue Entwicklung als st\u00e4dte- und wohnungsbaupolitisches Thema auf die Agenda zu setzen, genau wie es steuerliche Abschreibungsm\u00f6glichkeiten geben muss, die die Ergonomie des mobilen B\u00fcros unterst\u00fctzen, wobei hier aber auch die Arbeitgeber nicht aus der Pflicht gelassen werden d\u00fcrfen. Es muss ja nicht immer das billigste Laptop sein\u2026Im Zusammenhang mit der Ausweitung der funktionsdifferenzierten Arbeitsgelegenheiten bis ins eigene Zuhause, stellt sich auch die Frage nach der Funktion des innerbetrieblichen Schreibtisch als Verrichtungsst\u00e4tte von Arbeit, der nun im direkten Wettbewerb mit dem heimischen Desktop steht. Der Funktionsverlust, selbst wenn dieser nicht umfassend ist, er\u00f6ffnet den Raum \u00fcber B\u00fcrolandschaften nachzudenken, die deutlich mehr als Orte der Begegnung, der Kommunikation und der Kreativit\u00e4t dienen k\u00f6nnen, als das bisher der Fall ist.Was aber dabei generell von N\u00f6ten ist, sind Leitplanken und Spielregeln f\u00fcr das zuk\u00fcnftige Miteinander, \u00fcber das was und wie der Zusammenarbeit, insbesondere auch ein Gef\u00fchl daf\u00fcr zu entwickeln, wann Pr\u00e4senz n\u00f6tig und wann Online-Meetings hilfreich sind. Da betreten wir noch Neuland.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Health Care<br \/>\n<\/strong>Die Entwicklungen, die bis hierhin dargestellt wurden, bieten auch neue Herausforderungen f\u00fcr den Arbeits- und Gesundheitsschutz, insbesondere f\u00fcr den Bereich der psychischen Belastung.<br \/>\nSo berichteten Kolleg*innen von Phasen betrieblicher Vereinsamung, in denen Sie alleine im Gro\u00dfraumb\u00fcro gearbeitet haben und nur vereinzelt andere Mitarbeiter*innen oder F\u00fchrungskr\u00e4fte zu Gesicht bekommen haben. Und je nach individueller Disposition und privater Situation bedeutet so etwas, dass der einzige Sozialraum pers\u00f6nlicher Begegnung, den der Arbeitsplatz f\u00fcr viele Menschen eben auch darstellt, wegf\u00e4llt.<br \/>\nUnd vielleicht schrumpft dieser Sozialraum ja nach der Pandemie dauerhaft und es entsteht die Aufgabe, Alternativen zu schaffen und achtsam zu bleiben, was das mit den Menschen macht.Das w\u00e4re dann auch die vornehmste Aufgabe f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte, das Team zeit- und raumunabh\u00e4ngig als Team zusammenzuhalten, die Einzelnen im Blick zu behalten, aber das Ganze nicht aus den Augen zu verlieren. Dabei wird das quasi naturgem\u00e4\u00df weniger \u00fcber Kontrolle, als \u00fcber Vertrauen geschehen k\u00f6nnen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an das Projektmanagement, weil Aufgaben und Lieferzeitpunkte als Deadline zur Aufgabenerbringung ja nun st\u00e4rker in den Fokus geraten, eben weil ja zeit- und raumunabh\u00e4ngig gearbeitet wird.<br \/>\nDas stellt auch F\u00fchrungskr\u00e4fte vor neue Herausforderungen, die durchaus belastend sein k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Zusammenfassend soll festgehalten werden, dass derzeit zwar nur 25% aller Besch\u00e4ftigten im Home Office oder mobil arbeiten. Aber diese neue Form des Arbeitens hat das Potential auf das gesamte Arbeitsleben zu wirken, wie vorstehend aufgezeigt wurde. Von daher sind die Akteure von Gewerkschaften \u00fcber die Arbeits- und Sozialwissenschaften bis hin zu den Arbeitgeberverb\u00e4nden gefordert, sich diesen Fragen zu stellen, zu forschen und zu gestalten. Die Pandemie hat allerdings wie ein Katalysator auf einige Aspekte der digitalen Transformation gewirkt, weshalb der Druck auf die Beantwortung der Gestaltungsfragen in den kommenden Monaten betrieblich schnell steigen wird, auch weil ein beginnendes Roll Back hin zu konsequent betrieblich abzusitzender Anwesenheitszeit vereinzelt bereits zu beobachten ist. Der Beitrag konnte aber hoffentlich dazu inspirieren und motivieren, an einer zukunftsorientierten Gestaltung der digitalen Transformation zu arbeiten. Vorw\u00e4rts immer, r\u00fcckw\u00e4rts nimmer!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkungen Die digitale Transformation hat in der Pandemie einen Riesenschub erhalten, hei\u00dft es allerorten. Bei n\u00e4herem Hinsehen kann das aber darauf eingedampft werden, dass es auf der einen Seite ein Mehr an Homeoffice bzw. mobilem Arbeiten gibt. 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